Schweißhundstation
Schweiß
Schweiß ist der jagdliche Ausdruck für Blut

Schweißhunde
Schweißhunde sind speziell gezüchtete Hunde für die Nachsuche auf Schalenwild (Rot-, Dam-, Schwarz-, Gams-, Stein-, Muffel- und Rehwild) , wenn das Wild nach einem Schuß nicht gleich zur Strecke liegt oder nach einem Verkehrsunfall nicht an der Unfallstelle verendet ist, sondern verwundet geflüchtet ist.
Für den Jäger ist die Nachsuche waidgerechtes handeln und ist nach dem Bundesjagdgesetz und Landes- Jagdgesetzen sowie das Tierschutzgesetz eine gesetzliche Verpflichtung.
Schweißhunde sind Spezialisten und eignen sich nicht für die Treib-, Stöber- oder Druckjagd.
Für den Schweißhund beginnt die Arbeit nach dem Schuß.

Es gibt 2 reine deutsche Schweißhundrassen:
     a. Hannoversche Schweißhunde
     b. Bayerische Gebirgsschweißhunde

Der Bayerischer Gebirgsschweißhund kann für die Nachsuche aller Schalenwildarten eingesetzt werden.
Der Hannoversche Schweißhund wird nicht für die Nachsuche auf Rehwild eingesetzt.

Schweißhundstation
In eine Schweißhundstation werden einer oder mehrere Schweißhunde für die Nachsuche gehalten. Die Hunde können im Bedarfsfall von der Jägerschaft zur Nachsuche angefordert werden.

In unsere Schweißhundstation werden ständig 2 Bayerische Gebirgsschweißhunde zum Einsatz bereit gehalten.
Die Anforderung ist für die Jägerschaft kostenlos. Nur die Fahrtkosten und evt. Verpflegungskosten werden den Anforderern in Rechnung gestellt.
    


Xaver von der Lauen Au.
     

Ignatz vom Harz
   

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